Eltern und Angehörigen Selbsthilfe

Elternkreis für suchtgefährdete und suchtkranke Söhne und Töchter

bei Drogensucht, Mediensucht, Alkoholsucht oder/und Spielsucht

Hat sich Ihr Kind oder Angehöriger verändert?

  • vernachlässigt Schule, Ausbildung oder Beruf
  • zieht sich von Familie, Freunden und Hobbys zurück
  • plötzliche Stimmungsschwankungen und Wutausbrüche nehmen zu
  • Wesensveränderung
  • Geldmangel
  • andere Freundschaften
  • immer sind die Anderen Schuld
  • und wir haben ja sowieso keine Ahnung was ab geht...

Eltern helfen Eltern

Angehörige helfen Angehörigen


Ganz nach dem Motto "Eltern helfen Eltern" treffen sich Eltern und Angehörige von suchtgefährdeten und suchtkranken Kindern und Angehörigen, um sich gegenseitig zu informieren, einander zuzuhören, Wege zu Lösungen zu suchen, sich zu unterstützen. In unserer Selbsthilfegruppe lernen wir, wie wir mit der Drogen-, Alkohol-, Spiel- und Mediensucht unserer Kinder oder Angehörigen umgehen können.

Sie brauchen Hilfe

 

Wenn Sie Hilfe brauchen, sprechen Sie uns an. Wir können ein unverbindliches, vertrauensvolles Gespräch auch außerhalb der Gruppentreffen vereinbaren.

Was machen wir?

Worum geht es?

Wenn Kinder oder Angehörige suchtkrank werden, löst das in der Familie Betroffenheit, Angst und den dringenden Wunsch aus, der/dem Betroffenen zu helfen. In ihrer Not versuchen Eltern und Angehörige alles, um ihr Kind oder ihren Angehörigen zu einer Veränderung zu motivieren. Denn sie glauben zu wissen was jetzt richtig ist. Die Betroffenen selbst schätzen ihre Situation jedoch anders ein und sehen für sich keine Notwendigkeit irgendetwas zu verändern.
In dieser Situation verstricken sich beide Seiten immer tiefer in Konflikte. Beide Seiten versuchen, die jeweils andere Seite von der Richtigkeit der eigenen Sichtweise zu überzeugen. In diesem „Ringen“ um den „richtigen
Weg“ fühlen sich Eltern und Angehörige zunehmend hilflos, ohnmächtig und hoffnungslos verloren.
In unseren Gruppentreffen geht es darum, wieder handlungsfähig zu werden – für sich selbst, nicht für die Betroffenen! So verständlich der Wunsch nach „Tipps und Tricks“ auch ist, wie man die Betroffenen
doch noch auf den richtigen Weg bringen könnte, so schmerzlich ist letztlich das Verständnis, dass es diese „Tipps und Tricks“ nicht gibt. Menschen, auch Suchtkranke sind autonom, entscheiden selbst und
können deshalb nicht gegen ihren Willen verändert oder auch nur motiviert werden!
Der Fokus in unseren Gruppentreffen liegt deshalb darauf, was Eltern für sich selbst tun können, um mit dem, was sie nicht verändern können, den bestmöglichen Umgang für sich zu finden. Unsere erwachsenen Kinder oder Angehörigen können wir nicht verändern, wohl aber uns selbst!

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht. 

(Vaclav Havel)